25.09.25


 Katzen sind heilsam. 

Neustart

Ich schlafe so schlecht in den letzten Jahren. Einschlafen, aufwachen, wach liegen. Das macht so mürbe und lässt einen die Tage und Wochen wie im Taumel erleben. 
Dem Kind geht es besser, ein bisschen, jeden Tag und wir trauen uns nicht, nach diesen zwei dunklen Jahren uns zu freuen, trauen dem Frieden nicht, nur ein kleines bisschen Hoffnung.
Ich bin so froh über meine Arbeit. Keiner ahnt, was es bedeutet Pädagogin zu sein, in meinem Fall... Ich bin so weit entfernt von "Erziehung" ich verbringe einfach nur Zeit mit ganz wunderbaren Menschen und passe auf, dass ihnen in dieser Zeit nichts passiert. Und als Dank nehmen sie mich mit in ihre Gegenwart, lassen mich wieder staunen über Kastanien und lachen über den Quatsch den sie machen und ich vergesse jeden Tag mein Erwachsensein für ein paar Stunden und bin präsent hier, jetzt mit ihnen. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie gern ich diese Menschen habe und wie Dankbar ich bin. 
Das der Herbst kommt, erleichtert mich sehr. In den letzten Jahren empfinde ich die Hitze nicht mehr wohltuend, sondern zu hart, zu stark, zu sehr. Und bin im Sommer immer auf der Flucht davor. Jetzt ist es so herrlich sonnig und nur noch warm und das ist ganz wunderbar entspannend. 
Heute gehe ich mit der großen Tochter in einen Live Podcast, "Zeit Verbrechen" in der Uber Arena. Bin etwas gespalten in meiner Freude darüber, weil in Berlin wieder Corona Alarm ist und ich meine Beiden zu Hause nicht anstecken darf und will. Aber ich kann mich auch nicht ständig einsperren, ich brauche auch dieses Rausgehen, was erleben. Also Masken... Auch wenn man mich blöde ansehen wird. 
Und Daumen drücken. :)

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Frau Mutter Großmutter 1968 geboren hinterfragt jede Idee von sich selbst. Identität ist überbewertet